Lorbeerkirsche

Die Lorbeerkirsche oder der Kirschlorbeer, auch bekannt unter dem botanischen Namen Prunus laurocerasus, ist eine immergrüne Pflanze, die sich sehr gut zur Verwendung in Hecken eignet. Die Lorbeerkirsche ist eine einzigartige Heckenpflanze. Immergrüne Heckenpflanzen werden gewöhnlich für einen straffen Formschnitt verwendet, aber die Lorbeerkirsche eignet sich eher als freiwachsende Hecke. Die glänzenden, zartgliedrigen Blätter der Lorbeerkirsche verleihen jedem Garten etwas Verspieltes. Da sie das ganze Jahr über ihre hübsche, meist dunkelgrüne Farbe behalten, dient die Pflanze Ihnen ganzjährig als Lärm- und Sichtschutz. Die Lorbeerkirsche wächst mit 40 bis 50 Zentimeter pro Jahr recht schnell. So schnell wachsen von den immergrünen Heckenpflanzen sonst nur Koniferen, die jedoch nicht den schönen charakteristischen Glanz einer Lorbeerkirsche haben.

Lorbeerkirsche: hübsche, immergrüne Heckenpflanze

Da die Pflanze nicht nur schnell in die Höhe, sondern auch in die Breite wächst, ist es nicht notwendig viele Lorbeerkirschen pro Meter zu pflanzen. Das macht die Lorbeerkirsche nicht nur zu einer wunderhübschen, sondern zugleich zu einer relativ günstigen Heckenpflanze. Am auffälligsten sind ihre glänzenden Blätter, die wohl der Hauptgrund für das Pflanzen einer Lorbeerkirschhecke sind. Während des Frühlings blüht die Lorbeerkirsche mit kleinen weißen Blüten und im Herbst erscheinen kleine rote Steinfrüchte, die Kirschen ähneln, für den Menschen allerdings giftig sind. Diesen Früchten verdankt die Lorbeerkirsche einen Teil ihres Namens. Die andere Hälfte ihres Namens verdankt sie dem Aussehen ihrer Blätter, die denen des Lorbeers sehr ähnlich sind.

Ursprünglich stammt die Lorbeerkirsche aus den Ländern rund ums Schwarze Meer. Im späten Mittelalter war diese Pflanze eine der ersten exotischen Heckenpflanzen, die in Westeuropa eingeführt wurden. Bald wurde die Lorbeerkirsche zur beliebten Heckenpflanze und fand Verbreitung in vielen Gärten. Die Lorbeerkirsche ist eine hübsche und feingliedrige Pflanze, die sich auf fast jeder gut durchlässigen Bodenart wohlfühlt. Da sie aufgrund ihres schnellen Wuchses die Tendenz hat, andere Pflanzen zu überwuchern, müssen Sie Ihre Lorbeerkirschenhecke zweimal pro Jahr zurückschneiden. Am besten führen Sie den Rückschnitt der Hecke im Frühling und Herbst durch. Achten Sie beim Rückschnitt darauf, dass Sie nur die Zweige beschneiden. Die schön glänzenden Blätter sollten möglichst nicht beschädigt werden.

Eine blickdichte freiwachsende Lorbeerkirschenhecke

Die Lorbeerkirsche ist eine der beliebtesten immergrünen Heckenpflanze, da sie so viele Vorteile hat: Sie bietet ganzjährigen Lärm- und Sichtschutz, hat mit ihren elliptisch geformten, glänzenden Blättern eine hübsche, nicht zu strenge Ausstrahlung und bildet schön gefärbte Blüten und Früchte. Da sie darüber hinaus relativ schnell wächst, wird die Lorbeerkirsche innerhalb von ein paar Jahren eine sehr elegante Gartengrenze bilden.

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